Regina Sonntag

Regina Sonntag

 

Im Jahre 1994 habe ich mit dem Reiten begonnen und im darauffolgenden Jahr kam dann mein erstes Pferd zu uns auf den Hof. Dieses Pferd weckte schon damals einen großen Wunsch in mir: Ich wollte es als Partner gewinnen und es schaffen, beiderseitiges Vertrauen aufzubauen.

Nach den ersten Reitstunden erwuchs der Wunsch nach einem harmonischen Miteinander schnell zu meinem obersten Ziel.

Der übliche Reitunterricht, der in Reitschulen abgehalten wird, war leider nicht auf unsere individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Das Pferd und auch der Reiter sind keine Gebrauchsgegenstände, sondern zwei Individuen, zwei Wesen mit eigenem Charakter und Bedürfnissen.

In den nächsten Jahren ritt ich viele verschiedene Warmblüter und hatte immer wieder bei verschiedenen Reitlehrern Unterricht geritten. Doch keiner dieser Reitlehrer führte mich an das gewünschte Ziel – der vollendeten Harmonie zwischen Reiter und Pferd. Somit begann meine Suche nach diesem Ziel und brachte eine komplett neue Orientierung mit sich.

Also wagte ich den Schritt in eine ganz andere Richtung. Ich kaufte einen jungen Friesen, den ich ganz nach klassisch- barocken Grundsätzen ausbilden wollte. Ich besuchte vorerst Reitseminare bei Alfons Dietz. Doch ich wollte noch mehr und intensiver von der klassisch- barocken Reitweise lernen.

Ich habe einige Jahre mit einer langjährigen Schülerin von Richard Hinrichs, lizenzierte Ausbilderin der Schule der Légèreté und lizenzierte Xenophon-Trainerin zusammen gearbeitet. Seit Ende 2013 erhalte ich regelmäßigen Reitunterricht von Arthur Kottas-Heldenberg.

Im August 2008 absolvierte ich unter der Leitung von Johannes Beck-Broichsitter und Richard Hinrichs die Prüfung zum FN Trainer C klassisch- barocke Reiterei. Im Jahr 2010 kam der FN Trainer B Breitensport dazu.

Diese Trainerscheine und meine ebenfalls absolvierte Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin möchte ich kombinieren, um Reitern einen harmonischen, angstfreien und vertrauensvollen Umgang mit dem Pferd zu vermitteln.

Das Wichtigste ist allerdings, jeden Reiter individuell dort abzuholen wo er gerade steht, mit all seinen Ängsten und Freuden, positiven und negativen Erfahrungen bezüglich des Reitens. Danach muss die Ausbildung von Pferd und Reiter ausgerichtet werden, denn nur dann kann diese erfolgreich sein und ein harmonisches Miteinander erzeugen.

Außerdem gilt es in der Ausbildung von Reiter und Pferd die jeweiligen Talente und Stärken herauszuarbeiten und zu fördern.

 


 

 

Sherin Madleen Warnke

Sherin Madleen Warnke

 

Im Alter von 9 Jahren habe ich die Pferde und das Reiten für mich entdeckt und besuchte 1x in der Woche den Reitunterricht in einem Reitverein.

Im Jahr 2010 bin ich dann jedoch auf die Reitschule Sonntag aufmerksam geworden und lerne seitdem weiterhin sehr viel dazu.

Im April 2015 durfte ich mit einem Pferd der Reitschule das Longierabzeichen 5 sowie die Prüfung zum Trainerassistenten FN bei Johannes Beck-Broichsitter in Heist absolvieren. Seitdem gebe ich Reitunterricht für die Reitschule Sonntag.

Im Sommer 2016 zog ich nach meinem Abitur für ein Jahr nach Frankfurt am Main, um dort ein Jahrespraktikum in der "Reitschule für klassisch barocke Reiterei" bei Anne Wölert zu absolvieren. In dieser Zeit durfte ich mich intensiv mit der klassisch barocken Reiterei und den Lusitanos beschäftigen und konnte mich dadurch reiterlich sehr gut weiterbilden und viele neue Erfahrungen sammeln.

Seit Sommer 2017 bin ich nun wieder aktiv in der Reitschule Sonntag und freue mich über jeden neuen Reitschüler, dem ich das Reiten beibringen darf.